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Eine Auswahl:

Soja aus Brasilien, Hähnchenteile nach Afrika - welche Nachhaltigkeits- und Schutzregeln brauchen faire multi- und bilaterale Handelsvereinbarungen?

 


2020 stand das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das vom 16. bis 18. Januar vom Bundesministerium für Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Berlin ausgerichtet wurde, unter dem Motto „Handel für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung“. Unter dieser Fragestellung hatten Brot für die Welt und das Forum Umwelt und Entwicklung zu einem Fachpodium auf der GFFA eingeladen. Die Panelisten waren gebeten worden, ihre Ideen vorzustellen, wie nachhaltige Agrarhandelsbeziehungen aussehen könnten, die Millionen KleinproduzentInnen zugutekommen, regionale Märkte schützen und dennoch fair Chancen auf internationalen Märkten fördern.

 

Mit Francisco Marì (BfdW), Karin Ulmer (Referentin beim internationalen protestantischen Netzwerk ACT Alliance EU),  Yvonne Takang, Expertin für Handelsfragen und Consultant); Antonio Inácio Andrioli (Vizepräsident der staatlichen Universidade Federal da Fronteira Sul, UFS, Brasilien);  Leonard Mizzi (Leiter des Referats Ländliche Entwicklung und Ernährungssicherheit bei der EU-Generaldirektion DEVCO)

 

 

Antiziganismus und das Buchprojelt Mare Manuscha

Feindseligkeit, stereotype Wahrnehmungen und Vorurteile werden wach, wenn von "Zigeunern" gesprochen wird. Diese Ressentiments existieren in Europa seit Jahrhunderten und werden als Antiziganismus bezeichnet. Die Gäste auf dem Podium in Amt für multikulturelle Angelegenheiten gehören teils selbst der Minderheit der Roma und Sinti an. Sie tragen auf ganz eigene Weise zur Überwindung von Antiziganismus bei.

 

Armin von Ungern-Sternberg, der Leiter des Amts für multikulturelle Angelegenheiten vom Amka und Cornelia Wilß im Gespräch mit  Joachim Brenner, der Leiter des Fördervereins Roma e.V., der Fotograf Alexander Paul Englert, der Rapper Romeo Gitano, die Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene. Der Hessische Rundfunk die Diskussion am 14. November mitgeschnitten. 

 

Staatsvertrag mit dem Land Hessen

"Seit dem Anfang der Bürgerrechtsbewegung Anfang der 1980er Jahre ist einiges erreicht worden“, betont Adam Strauß. „Dennoch bestehen auch weiterhin noch zahlreiche Bereiche, in denen sich etwas bewegen und verändern muss, insbesondere in den Bereichen Bildung, Wohnungsmarkt und gesellschaftlicher Anerkennung. Mit dem Staatsvertrag, welchen das Land Hessen und der Hessische Landesverband am 6. September 2017 unterzeichnet haben, sehen wir uns aber auf einem guten Weg.“


Es diskutierten am 16. September auf Einladung des hessischen Landesverbandes im Rahmen des Musik- und Kulturfestivals Deutscher Sinti und Roma in Darmstadt:
Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags

Heike Hofmann, SPD, Rechtsexpertin im Hessischen Landtag

Romeo Franz, EU-Abgeordneter von Bündnis 90 / Die Grünen und selbst Angehöriger der Minderheit

Judith Šołćinae, Leiterin des Minderheitensekretariats in Deutschland

Dr. Frank Reuter, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg

Adam Strauß, Vorsitzender des Landesverbandes

Ein Tag für Menschenrechte

"Anlässlich des 25. Jubiläums des africa alive Festivals diskutierten afrikanische und europäische Menschenrechtler*innen über das Thema "Menschenrechte für alle, ohne Grenzen".  Was sind Ursachen, Erscheinungsformen der Erosion der Menschenrechte und wie formiert sich Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen? Wie können Menschenrechte besser geschützt werden? Welche Rolle kommt den Vereinten Nationen dabei zu?

Es diskutierten am 3. Februar 2019 auf Einladung von africa alive im Haus am Dom: Marc Engelhardt, Buchautor und Weltreporter, Genf; Thérèse Mema Mapenzi, Traumtherapeutin, Menschenrechtsaktivistin (Bukavu, DR Kongo); Emanuel Matondo, Journalist, Friedens- und Menschenrechtsaktivist, Angola/Köln; Dr. Ramona Lenz, Migrationsexpertin, medico international Frankfurt am Main; Prof. Dr. Wilfried Polte, Entwicklungsexperte, Köln und Jean Pierre Bekolo, Filmemacher.

Moderation: Abdou Rahime Diallo, Promotor für Migration und Entwicklung Land Brandenburg und Cornelia Wilß

 

Die Übersetzung übernahm Margrit Klingler-Clavijo.

 

Konferenz von Attac, Brot für die Welt, Germanwatch, KASA und Misereor am 11.5.2017 in Berlin


Afrikanische Experten und Expertinnen, die seit Jahren die Verhandlungen zwischen der EU und Afrikas zu den EPAs begleiten, VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und deutscher Zivilgesellschaft diskutierten bei einer Konferenz in Berlin über Vorschläge und Wege zu einer neuen handelspolitischen Rahmensetzung mit Afrika. Von links nach rechts: Ken Ukaoha, NANTs, Abuja; Prof. Dr. Helmut Asche, Mainz; Prof. Dr. Yash Tandon, SEATINI, Oxford; Dr. Cheich Tidiane Dieye, CACID/ENDA, Dakar

Ein anderes Meer ist möglich! Über die Grenzen des Blauen Wachstums und die Zukunft der Ozeane

Konferenz anlässlich des Europäischen Tages der Meere am 20.5.2014 in Bremen

 

Über die Zukunft des Meeresschutzes diskutieren (von links nach rechts) Stephan Lutter (WWF), Nadja Ziebarth (BUND), Prof. Dr. Uwe Jenisch (Walther-Schücking-Institut).


"Generation Change“

 

Diskussionsveranstaltung im Rahmen von africa alive Festival 2016 in Frankfurt

 

Die junge Generation in vielen afrikanischen Ländern findet sich nicht mehr mit überholten verkrusteten Machtstrukturen ab. Und auch nicht mit Machthabern, die seit Jahrzehnten verbissen an ihrem Posten festhalten: Sie strebt entschlossen nach demokratischen Veränderungen. Was bewegt die "Generation Change"? Diskussion mit dem kamerunischen Rapper Hobskur, dem Filmemacher Boubacar Sangaré aus Burkina Faso und der tunesischen Umweltaktivistin Karima Kerkeni.

Tatort Kongo – Prozess in Deutschland

Buchpremiere und Diskussion; 5. Mai 2016, taz-Café, Berlin

 

Die Autor*innen Dominic Johnson, Simone Schlindwein und Bianca Schmolze über die Verbrechen der ruandischen Miliz FDLR und der Versuch ihrer juristischen Aufarbeitung in Deutschland. Das Buch ist im Ch. Links Verlag in Berlin erschienen. Mehr erfahren...


„Es gibt Sachbücher, die sich wie Krimis lesen. Die von Dominic Johnson, Simone Schlindwein und Bianca Schmolze vorgelegte Schilderung der Verbrechen der ruandischen Miliz FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas) im Ostkongo ist von dieser Sorte.“ Mehr erfahren...


Das Freihandelsabkommen USA – EU – Was kommt wirklich?

Tagung des Arbeitskreises Internationale Landwirtschaft (AKIL) des Evangelischen Bauernwerks in Württemberg e.V. (28.11.2014)

 

Diskussion mit Prof. Dr. Reinhard Quick, Geschäftsführer Verband der chemischen Industrie e.V.; Wolfgang Reimer, Amtsleiter, Ministerium für ländlichen Raum, Stuttgart; Francisco Marí, Referent für internationalen Agrarhandel, Brot für die Welt, Berlin; Prof. Dr. Harald Grethe, Universität Hohenheim, Jürgen Kniersch, Referent für internationalen Handel, Greenpeace Deutschland.