Fachpublikationen

passage übernimmt als Autorin und Redakteurin das Verfassen und Bearbeiten von Fachpublikationen zu aktuellen WeltThemen.

 

Eine Auswahl:

Stadt – Land – Essen
Wer ernährt in Zukunft die Städte?
46 S.


Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt – in der Hoffnung, dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Doch oft endet ihr Traum in schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen und im Slum. Häufig reicht ihr Einkommen nicht aus, um gesunde Nahrungsmittel zu kaufen.

 

Vielfalt säen
Freies Saatgut erhalten
20 S.

 

Die Kleinbauernorganisation La Via Campesina fordert: „All diese Güter müssen denen gehören und denen zur Verfügung stehen, die auf dem Land und vom Land leben.“ Die bäuerlichen Saatgutsysteme müssen unterstützt werden und Saatgutgesetze, die sich gegen Bauern und Bäuerinnen richten, reformiert werden.

Evaluation: Berufliche Bildung
20 S.


Die Förderung von Projekten der beruflichen Bildung ermöglicht es, jungen Menschen eine Perspektive im Arbeitsmarkt und die Aussicht auf ein Leben mit mehr Chancen zu verschaffen. Darum setzt sich Brot für die Welt in der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen für die berufliche Bildung in Regionen mit hoher Armut und Arbeitslosigkeit ein.


Frauen hungern anders
Geschlechtergerechtigkeit hilft gegen den Stillen Hunger
16 S.


Frauen und Mädchen sind von Mangelernährung, dem sogenannten Stillen Hunger, in besonderer Weise betroffen. Welches sind die Ursachen für Mangelernährung bei Frauen? Was muss geschehen, damit Frauen – in ökonomischer, sozialer und rechtlicher Hinsicht – gestärkt werden und Gleichberechtigung erzielt werden kann?


»Wenn du als Frau nicht stark bist, hilft dir niemand«

Es ist ein Paradox: Die Frauen, die Tag für Tag hart arbeiten und auch die Zeit aufbringen, für ihre Familien zu sorgen, sind das schwächste Glied in der Kette der handwerklichen Fischerei in Westafrika. Sie sie sind »verletzlich« und »verwundbar«. Nicht nur, weil die schwere körperliche Arbeit sie krank macht, die Räucherei des Fischs ihre Lungen schädigt, sie Hautausschläge bekommen und erschöpft sind. Wenn die Netze der Kleinfischer im Konkurrenzkampf mit den industriellen Fangflotten leer bleiben, bricht der lokale Fischmarkt zusammen und die Frauen verlieren ihre Arbeit. Die Ernährungslage wird prekär – für die eigene Familie, aber auch für die Menschen, die sich an den Küsten von Fisch ernähren. Fisch ist in Westafrika ein unverzichtbarer Eiweißlieferant, wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern und wichtig, um Mangelernährung vorzubeugen.

 

Die Frauen, die an der Generalversammlung von CAOPA (www.caopa-africa.org), der Vereinigung der handwerklichen Fischerei in Westafrika, im November 2013 in Praia (Kap Verden) teilnahmen, wollen ihre prekäre Situation ändern und verschafften sich Gehör ...

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