buchLektorat

Das engagierte Sachbuch versteht sich als ein informierendes und meinungsbildendes Medium, das Ursachen und Wirkungen der Globalisierung bei uns und in Ländern des Südens kritisch beleuchtet und Alternativen skizziert.

 

•    Armut und Ernährung
•    Landwirtschaft und Verbraucherschutz
•    Produktion und Konsum
•    Weltwirtschaft und Welthandel
•    Flucht und Migration
•    Hilfe und Solidarität
•    Familie und Gesellschaft
•    Alter und Demenz
•    Kultur und Kunst

 

Ein weiterer Schwerpunkt bildet das Themenfeld „Alter und Demenz“.

 

Eine Auswahl aktueller Neuerscheinungen:

 

Einladung zum Dialog durch Begegnung mit Künstlern, Schauspielern, Poeten, Regisseuren und Dramaturgen, Musikern, Fotografen und BürgerechtlerInnen mit Romno-Hintergrund

 

Erscheint im November  2018

 

Portraitfotos von Alexander Paul Englert

Etwa 260 Seiten. Vierfarbig.
Mit zahlreichen Abbildungen
Broschur
ISBN 978-3-945400-57-9

13 Gespräche mit Hamze Bytyci, Nicoletta Bitu, Manolito M. Franz, Romeo Gitano, Dejan Jovanović, Hristo Kyuchukov,

Ilona Lagrene, Reinhold Lagrene, Valérie Leray, Roger Moreno, Nedjo Osman, Riccardo M Sahiti, Imrich Tomáš, Alfred Ullrich

Romeo Franz und ich trafen unsere GesprächspartnerInnen, die aus unterschiedlichen europäischen Ländern stammen, an verschiedenen Orten in Deutschland. Es ging um das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte,  individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, um Erfolge und Niederlagen, um Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik. Als gemeinsam Interviewende trafen wir mit unseren jeweiligen kulturellen Bezügen aufeinander – daraus erwuchs ein kreatives Spannungsfeld, das Gemeinsames und Trennendes zum Thema machen kann.  


In Gesprächen und Beiträgen werden  u.a. vorgestellt:

 Hamze Bytyci, Nicoletta Bitu, Manolito M. Franz, Romeo Gitano, Dejan Jovanović, Hristo Kyuchukov,

Ilona Lagrene, Reinhold Lagrene, Valérie Leray, Roger Moreno, Nedjo Osman, Riccardo M Sahiti, Imrich Tomáš, Alfred Ullrich

 

Denis Mukwege, Gründer und Leiter des Panzi-Krankenhauses in Bukavu, ist weltweit zu einer Stimme der traumatisierten Frauen im Kongo geworden. Seit Jahren prangert der Arzt öffentlich die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft an: Tausende von Frauen und Kindern wurden in den Kongo-Kriegen die Opfer brutaler Vergewaltigungen, und ihre Peiniger werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Im Oktober 2012 entkam Denis Mukwege nur knapp einem Attentat; er ging ins Ausland und kehrte Anfang 2013 nach Bukavu zurückt, um seine Arbeit fortzusetzen.

Der schwedische Journalist Birger
Thureson hat Denis Mukwege und seine Patientinnen in Bukavu getroffen und ihre Geschichten aufgezeichnet. Ihre Berichte sind schmerzliche Zeugnisse erlittener Gewalt; sie sprechen aber auch von Lebenswillen und Lebensmut.

 

Ein ausführliches Portrait über Denis  Mukwege, der für sein Engagement mehrfach international ausgezeichnet wurde, und eine Analyse über die Hintergründe der Kongo-Kriege ergänzen das Buch.

»Im persönlichen Umgang zurückgezogen und überhaupt kein Volkstribun, wurde Mukwege zum Symbol einer mutigen Zivilgesellschaft.«   (Dominic Johnson, taz am Wochenende, 6./7.10.2018)

 

 

17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Angesichts des demografischen Wandels erweist sich der fragende Blick der vorliegenden Studie auf »Migration und Demenz« als Zukunftsthema, denn auch in Familien mit Migrationshintergrund gibt es Demenz. Dennoch ist bisher nur wenig darüber bekannt, wie die Betroffenen leben. Wie wird das Phänomen Demenz dort verstanden? Welche Rolle spielen traditionelle Orientierungen? Werden Dienstleistungen in Anspruch genommen? Gibt es besondere Notlagen?

 

Um diesen Fragen nachzugehen, haben die AutorInnen Gespräche mit Angehörigen von Betroffenen und ExpertInnen in Deutschland und in der Türkei geführt. Sie geben seltene Einblicke in die Erfahrungen und den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Dabei zeigt der vorliegende Band sowohl die besonderen Herausforderungen, vor welche die Demenz diese Familien stellt, als auch die Antworten, die diese darauf finden. Ausgehend von diesen Befunden liefern die AutorInnen Ideen und Anregungen, wie Kultursensibilität in Praxis und Theorie stärker verankert werden kann.

 

 

 

 

 »Thomas Kruchem legt den Finger in offene Wunden. Er hat dort recherchiert, wo die neuen Fronten zwischen Konzernen und Bürgern verlaufen.«

(Biraj Patnaik, Führer der indischen Right-to-Food-Campaign und Chefberater am Obersten Gerichtshof)

 

»Ein beunruhigendes und aufrüttelndes Buch. Es fordert uns alle auf, den skandalösen Geschäftspraktiken der Nahrungs- und Getränkemultis endlich Einhalt zu gebieten.«

(Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international e.V., Mitbegründer der »Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen« und Mitempfänger des Friedensnobelpreises 1997)

 

»Im postfaktischen Zeitalter braucht die kritische Öffentlichkeit dringend solche Bücher.«

(PD Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch, stellv. Leiterin des Instituts für    Public Health der Universität Heidelberg)