Die Chance ergreifen: EU-Afrika-Handelsbeziehungen neu gestalten

Attac, Brot für die Welt, Germanwatch, KASA und MISEREOR

Mittwoch, den 7. Juni 2017, 10:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Ort:  Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str.1, 10115 Berlin

In Vorbereitung des G-20-Gipfels bemüht sich die Bundesregierung, auch Vertreter_innen der afrikanischen Staaten einzubeziehen. Denn nur ein afrikanisches Land ist Mitglied in dieser Gruppe: die Republik Südafrika.


Mit Initiativen wie dem „Marshallplan mit Afrika“ und der Sonderkonferenz „Compact with Africa“ möchte die Bundesregierung die Aufmerksamkeit auf die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Staaten lenken. Die „Bekämpfung von Fluchtursachen“ durch neue Impulse für Beschäftigung und Wachstum in Afrika wird angesichts wachsender Flucht- und Migrationsbewegungen zu einem wichtigen Anliegen deutscher Außenpolitik.


Wir wollen mit dieser Konferenz  den Blick auf die  bestehenden Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Afrika lenken. Denn nach wie vor ist die Europäische Union für Afrika der wichtigste Handelspartner. Die EU hat im Jahre 2002 mit dem Beginn von Verhandlungen für Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (engl. Abkürzung EPAs) versucht, diese Handelsbeziehungen auf eine neue Grundlage zu stellen.


Die von der EU erhoffte Förderung der regionalen Integration Afrikas hat sich in ihr Gegenteil verkehrt. Auf der Konferenz soll der Frage nachgegangen werden, wie diese schwierige Situation um die EPAs überwunden werden kann. Wir wollen den Blick auf die Zukunft der EU-Afrika Beziehungen richten. Welchen handelspolitischen Rahmen brauchen Kleinproduzenten_innen in Afrika, um einen  größeren Marktanteil an der Versorgung der Bevölkerung mit Waren, Nahrung und Dienstleistungen zu erhalten?
Afrikanische Experten und Expertinnen, die seit Jahren die Verhandlungen zwischen der EU und Afrika zu den EPAs begleiten, Vertreter_innen aus Wissenschaft, Politik und deutscher Zivilgesellschaft werden mit Ihnen über Vorschläge und Wege zu einer neuen handelspolitischen Rahmensetzung mit Afrika diskutieren.

Informationen zum Programm:

Boniface Mabanza

boniface.mabanza@woek.de

Anmeldungen:

Birgit Albrecht

birgit.albrecht@woek.de


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